19.11.2016

Kleingartenentwicklungskonzept beschlossen


Die Landeshauptstadt Kiel hat in der Ratsversammlung am 17. November 2016
ein Kleingartenentwicklungskonzept (KEK) beschlossen.

Es wird als Planungs- und Steuerungskonzept 
zur künftigen Entwicklung 
der Kieler Kleingärten
des Grüngürtels 
wie auch für das 
urbane Gärtnern 
die Grundlage bilden.

Die Drucksache - 0846/2016 finden sie hier: Ratsinfo


Und hier der Artikel aus den "KN" vom 19.11.2016 dazu:

13.11.2016

Gemeinschaftsarbeit

Freitag, 18. November 2016 ab 12 Uhr
Sonnabend, 19. November 2016 ab 10 Uhr
Treffpunkt: Vereinsheim
Gartenfreunde_innen von allen Koppeln sind willkommen.
Das Gelände um das Vereinsheim soll hergerichtet werden.

31.10.2016

Koppelversammlungen 2016

Koppelversammlungen im Vereinsheim
jeweils um 19 Uhr:
Einladung und Tagesordnung siehe Aushang!
31.10.2016 
Immelmann- (4) und Grusel- (6)
01.11.2016
Schulze- (2), Nixenweg- (3) und Schießstand- (8)
02.11.2016
Petersen- (1), Eekbrook- (5), Fliegerhorst- (7) und Stormsche- (9)

18.10.2016

Verbrennen?



Das Verbrennen von getrocknetem Grünschnitt ist in der Zeit vom 15.10. bis 15.03. eines jeden Jahres und im Rahmen der rechtlichen Vorgaben zulässig. Beeinträchtigungen Dritter sind zu vermeiden. Das Verbrennen anderer Materialien ist verboten.
 

So Nicht!

Kompostierung und Entsorgung hat Vorrang


Kompostierung
Kompostierbare Pflanzenabfälle sind im KG fachgerecht zu kompostieren. Der Kompostplatz ist mit einem Mindestabstand von 1,00 m zur Nachbargrenze anzulegen. Ausnahmen sind mit schriftlicher Zustimmung des Vorstandes und des Nachbarn zulässig. Gemeinschaftskompostanlagen innerhalb der KGA werden empfohlen.
Das Anlegen von Kompostgruben ist nicht statthaft.
Zur Eindämmung von Pflanzenkrankheiten ist der wirksamen Isolierung infektiösen Pflanzenmaterials besondere Aufmerksamkeit zu widmen.
Infizierte Pflanzenteile sind über den Hausmüll zu entsorgen.


Entsorgung
Für die ordnungsgemäße Entsorgung nicht kompostierbarer Abfälle ist der Kleingartenpächter selbst verantwortlich. Solche Abfälle sind, sofern keine Entsorgungsmöglichkeiten in der KGA vorhanden sind, außerhalb der KGA entsprechend den geltenden Rechtsvorschriften und kommunalen Regelungen zu entsorgen.
An die KGA angrenzende (Grün-) Flächen dürfen nicht durch Gartenabfälle, Grünschnitt, Bauschutt u.a. verunreinigt werden. Eine Nutzung dieser Flächen ist grundsätzlich untersagt.
Sickergruben sind verboten, Spülmaschinen und Waschmaschinen dürfen im Kleingarten nicht installiert und betrieben werden. Die Entsorgung tierischer und menschlicher Fäkalien durch Kompostierung ist zulässig. Unzulässig ist es, menschliche Fäkalien in undichten Behältnissen zu sammeln, versickern zu lassen und unmittelbar an Anpflanzungen auszubringen. Es sind bevorzugt Bio-Toiletten zu verwenden. Die Nutzung von Chemietoiletten im Kleingarten ist nicht gestattet (chemische Zusätze sind Sondermüll).

Es ist verboten, Bauschutt, Schrott, Kunststoffe, Asbest u. ä. Materialien sowie nicht kompostierbare Abfälle im KG zu vergraben.

weitere Infos unter:
Umweltwegweiser LHStadt Kiel

13.07.2016

Sommerpause



Am 14. Juli 2016 
hat die Geschäftsstelle zum letzten Mal vor der 
Sommerpause 
von 18 - 20 Uhr 
geöffnet.


Bei Fragen, Anregungen und Problemen wenden Sie sich vertrauensvoll an den/die Koppelobmann/-frau.
In dringenden Fällen versuchen Sie den Vorstand zu erreichen.




15. Juli - 24. August 2016

SOMMERPAUSE

Die Geschäftsstelle bleibt während dieser Zeit geschlossen!

. . .

Was wäre ein Sommer ohne Bienen?

Hier ein Hinweis auf ein interessantes Projekt:

16.06.2016

Bundeswettbewerb: Kleingärten in der Stadt

Bundesumwelt- und Bauministerin Barbara Hendricks hat gemeinsam mit dem BDG den Startschuss für den Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ 2018 gegeben – Deutschlands wichtigstem Ideenwettbewerb zur urbanen Gartenkultur. Nach einem zweistufigen Verfahren auf Landes- und Bundesebene treten die Sieger 2018 zum Finale an.

Da sind doch Kleingärtner besser dran, oder?

11.05.2016

Gestern Abend war der Vorstand des Kleingärtnerverein Kiel-Holtenau und weitere Vorstände von Kleingärtnervereinen aus dem Kieler Norden zu einem Informationsgespräch mit der Verwaltung der Landeshauptstadt Kiel eingeladen.
Das Thema Weiterentwicklung des Kleingartenwesens in Kiel stand auf der Tagesordnung.
Von der Verwaltung wurden die Vertragsverhältnisse zwischen der LHStadt Kiel und dem Kreisverband Kiel der Kleingärtner e. V. erläutert.
Schwerpunk war der Generalpachtvertrag allgemein und der Kieler Dienstleistungsvertrag (DLV).
Die LHStadt Kiel plant den DLV Ende 2016 zu beenden wegen Schwierigkeiten der laufenden Finanzierung und Abrechnung mit dem Kreisverband.
Der DLV hat sich in der bisherigen Form nicht bewährt.
Wer danach welche Aufgaben übernimmt und wie sie finanziert werden wurde zum Teil offen gelassen.

inder Bildmitte der Vorstand des Kreisverband und die Leitern der Immobilienwirtschaft

02.04.2016

Kleingärtnerische Nutzung




Was bedeutet:

"Kleingärtnerische Nutzung" ???

Alljährlich steht wieder die Frage im Raum, wieviel Obst und Gemüse im Kleingarten angebaut werden soll, um die vorgegebene “Kleingärtnerische Nutzung” als Pächter eines Kleingartens zu erfüllen.


Vorstand, Koppelobleute und Pächter können sich nicht auf eine direkte Definition für eine Kleingärtnerische Nutzung berufen, sie ergibt sich indirekt aus den Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes über die Definition, was einen Nutzungsgarten in einer „Kleingartenanlage“ im Unterschied zu einer „Freizeit- und Erholungsanlage” ausmacht:


Bundeskleingartengesetz (BKleingG) 

vom 28.Februar 1983 (BGBl. I S.210), 

zuletzt geändert 

durch Artikel 11 des Gesetzes vom 19.9.2006 (BGBl. I S.2146)

§ 1 Begriffsbestimmungen

(1) Ein Kleingarten ist ein Garten, der

1. dem Nutzer (Kleingärtner) zur nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung, insbesondere zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf, und zur Erholung dient (kleingärtnerische Nutzung) und

2. in einer Anlage liegt, in der mehrere Einzelgärten mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen, Spielflächen und Vereinshäusern, zusammengefasst sind (Kleingartenanlage).


. . .



Wie soll aber nun die kleingärtnerische Nutzung aussehen? 
Ist der Anbau von Gartenbauerzeugnissen für die Ausübung der kleingärtnerischen Nutzung erforderlich? 
Welchen Umfang muss sie haben? 
Kommt es dabei auf den Gesamteindruck der Anlage oder jedes einzelnen Gartens an?




Eine deutliche Aussage zum Begriff
“Kleingärtnerische Nutzung”
machte der Bundesgerichtshof in seiner Entscheidung:


BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES

URTEIL III ZR 281/03 vom 17.06.2004


a) Eine Kleingartenanlage setzt nicht voraus, daß wenigstens die Hälfte ihrer Fläche zur Gewinnung von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf (insbesondere Obst und Gemüse) genutzt wird.

b) Es genügt, wenn diese Nutzung den Charakter der Anlage maßgeblich mitprägt.

c) Dies ist in der Regel anzunehmen, wenn wenigstens ein Drittel der Fläche zum Anbau von Gartenerzeugnissen für den Eigenbedarf genutzt wird. Besonderheiten, wie eine atypische Größe der Parzellen, topographische Eigentümlichkeiten oder eine Bodenqualität, die den Anbau von Nutzpflanzen teilweise nicht zuläßt, können eine vom Regelfall abweichende Beurteilung rechtfertigen.


(Quelle: BGH, Urteil vom 17. Juni 2004 – III ZR 281/03 – LG Meiningen AG Suhl)