Pachtland

Kleingartenland ist zur kleingärtnerischen Nutzung gepachtetes Land. Die Art der Gartenbewirtschaftung und Bebauung muss per Gesetz der kleingärtnerischen Nutzung dienen. Die bestehenden Verträge gegenüber dem Verpächter, aber auch andere gesetzliche Vorschriften wie Bundeskleingartengesetz, Umweltgesetze und die Gartenordnung sind einzuhalten.

Pacht eines Kleingartens
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Die Pachtgärten des Vereins liegen in verschiedenen Anlagen, in denen mehrere Einzelgärten (Parzellen) mit gemeinschaftlichen Einrichtungen, zum Beispiel Wegen, Spielflächen und Vereinshäusern, zusammengefasst sind.

Die einzelnen Anlagen/Koppeln/Parzellen sind über verschiedene Bereiche von Holtenau verteilt:

Petersenkoppel (1)          
Koppelobmann Andreas Wollin -  Parzelle 1/14
Fliegerhorstkoppel (7)   
Koppelobmann Achim Buchholz - Parzelle 7/39
Stormschekoppel (9)      
Koppelobmann Ulrich Misfeldt - Parzelle 9/14 
Diese 3 Koppeln bilden unsere größte Anlage. Sie liegen zwischen Lütjohannstraße, Eekbrook, Flugplatz, Friedhof und Grimmstraße.

Schulzekoppel (2)  
Koppelobmann Franz-Josef Sponier . Parzelle 2/04
Liegt am Ende der Königstraße, zwischen Kurt-Engert-Heim, MFG 5 Gelände und Kanalstraße.

Nixenwegkoppel (3) 
Koppelobmann Theodor Rossow . Parzelle 3/61
Liegt zwischen Friedrich-Voß-Ufer, Hochbrückendamm, Sportanlage des TuS Holtenau, Nixenweg und Waffenschmiede.

Immelmannkoppel (4) 
Koppelobmann Günter Kreusch  - Parzelle 4/29
Liegt zwischen Immelmannstraße/B 503, Flugplatz und Hirthstraße.

Eekbrookkoppel (5) 
Koppelobmann Udo Fey . Parzelle 1/27
Liegt zwischen Herwarthstraße, Flugplatz, Kinderspielplatz und Eekbrook.

Geruselkoppel (6) 
Koppelobmann Sascha Arp - Parzelle 6/40
Liegt entlang des südlichen Flugplatzzaunes und erstreckt sich bis zur Herwarthstraße.

Schießstandkoppel (8) 
Koppelobmann Wolfgang Knappe - Parzelle 8/12
Liegt an der Oskar-Kusch-Straße, westlich des Hochbrückendamm.
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„Ein zentrales Merkmal eines Kleingartens ist die kleingärtnerische Nutzung, also die Erzeugung von Obst, Gemüse und anderen Früchten durch Selbstarbeit des Kleingärtners oder seiner Familienangehörigen.“

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Rechtsverhältnisse bei Kleingärten
Wer einen Kleingarten pachtet, begründet damit mehrere Rechtsverhältnisse, mit denen er Rechte und Pflichten eingeht. Ein Kleingärtner hat im Wesentlichen folgende Rechtspositionen inne und daher auch folgende Entgelte zu zahlen:
  • Mitglied im Kleingartenverein > Mitgliedsbeitrag 
  • Pächter > Pachtzins 
  • Versicherungsnehmer (Laube) > Versicherungsbeitrag 
  • Versorgungsbezieher (Wassergeld) > Gebühren 
  • Umlagen für Koppeln/Gemeinschaftsarbeit/Wasserversorgung usw. (lt. Beschluss Mitgliederversammlung) 
An erster Stelle steht zunächst die Mitgliedschaft im Kleingartenverein, denn die Gartenparzellen der Anlage verpachtet der Verein nur an Mitglieder.
Nach Eintritt in den Verein wird der Bewerber in eine Bewerberliste aufgenommen, nach der dann eventuell freiwerdende Gärten übernehmen kann.
Bei der Bewerberauswahl können auch soziale Gesichtspunkte berücksichtigt werden.
Der Kleingartenverein ist ein eingetragener Verein und als kleingärtnerisch gemeinnützig anerkannt (§ 2 BKleingG). Für ihn gelten die Vereinsregeln der §§ 21ff. BGB entsprechend, gesetzlicher Vertreter ist der Vorstand.
Gemäß seiner Satzung hat der Verein die Förderung des Kleingartenwesens und die fachliche Betreuung der Mitglieder zum Ziel.
Die Einnahmen muss der Verein wiederum für die Kleingärten oder Kleingartenanlage verwenden.

Des weiteren haben Mitglieder/Pächter:
  • das Bürgerliche Gesetzbuch
  • das Bundeskleingartengesetz (BKleingG)
  • den Generalpachtvertrag und die Gartenordnung (mit allen Anlagen) zwischen der Landeshauptstadt Kiel als Verpächter und dem Kreisverband Kiel der Kleingärtner als Zwischenpächter 
  • die Satzung des Kleingärtnerverein Kiel-Holtenau e. V. in der jeweils gültigen Fassung 
zu beachten.
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„Mit einem Schrebergarten wird nur derjenige vollends glücklich, der auch das Vereinsleben zu schätzen weiß. 
Denn neben der Gartenarbeit sollte auch das vereinsmäßige Engagement nicht zu kurz kommen. 
Nur wer an Mitgliederversammlungen regelmäßig teilnimmt, kann über wichtige Fragen der Kleingartenanlage mitbestimmen.“


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